Der Kurs
Vom Plot bis zum fertigen Buch –
und trotzdem dein Buch.
Zehn Module, kein einziges Video. Stattdessen Arbeitsblätter, fertige Prompts, Beispiel-Outputs mit meiner Analyse – und am Ende acht Dokumente zu deinem eigenen Buch.
Das Problem, um das es geht
Es gibt genug Kurse, die dir zeigen, wie du eine KI dazu bringst, ein Kapitel auszuwerfen. Was danach kommt, lässt fast jeder aus – dabei entscheidet genau das, ob dein Buch nach dir klingt oder nach allen anderen.
Das Problem ist nicht, dass KI schlecht schreibt. Sie schreibt unauffällig, und zwar immer auf dieselbe Weise: derselbe Aufbau, dieselbe Satzlänge, dieselbe Auflösung, Szene für Szene. Einzeln fällt das niemandem auf. Über dreihundert Seiten schon – und dann liest sich dein Buch wie jedes andere, das gerade mit denselben Werkzeugen entsteht.
Dagegen hilft kein besserer Prompt, sondern Lektoratsarbeit. Ich mache sie beruflich, und in diesem Kurs gebe ich sie als Methode weiter.
Was du am Ende besitzt
Nicht „Zugang zu zehn Modulen", sondern acht Dokumente zu deinem eigenen Buch:
- Ein Kontextdokument zu deinem Projekt
- Eine geprüfte Gliederung mit benannten Lücken
- Figurenblätter mit Stimme, Widerspruch und Ziel
- Eine Weltenbibel als Kontextdatei
- Zwei Fassungen einer Szene und eine Entscheidung
- Deine eigene Überarbeitungs-Checkliste
- Klappentext, Keywordliste, Exposé-Gerüst
- Die Entscheidungsmatrix für die Veröffentlichung
Die Module
Jedes Modul: das Prinzip, was KI hier gut kann, was sie zuverlässig falsch macht, die fertigen Prompts, eine Beispielmappe mit meiner Analyse, deine Aufgabe am eigenen Projekt und ein Vergleichsauftrag über zwei Modelle.
Werkzeug und Grundregeln
Welches Modell wofür, wie du ein Buchprojekt organisierst – und was mit deinem Manuskript passiert, wenn du es hochlädst. Die erste Frage jeder vorsichtigen Autorin, gleich am Anfang beantwortet.
Plot und Struktur
Wo KI beim Plotten wirklich hilft: Lücken finden, Alternativen erzeugen, Spannungsbögen prüfen. Und warum die Auswahl das Handwerk ist, nicht die Erzeugung.
Figuren
KI stellt gute Fragen zu deiner Antagonistin und findet Motivationslücken. Was sie zuverlässig nicht kann, ist Subtext – der Unterschied zwischen einer Figur und einem Steckbrief.
Weltenbau
Stark bei Konsistenz und Menge, schwach bei Auswahl. Wie du aus vierzig generierten Details die drei findest, die die Welt tragen.
Rohfassung
Die beiden Wege im Vergleich: du schreibst und lässt prüfen, oder die KI formuliert mit. Beides wird gezeigt, mit allen Konsequenzen – du entscheidest informiert.
Überarbeitung und Lektorat Herzstück
Der Teil, für den du herkommst. Die Schablonen, in die KI-Prosa immer wieder fällt – Dreischritt, Ersatzhandlung, gleichmäßiger Rhythmus, austauschbare Figurenstimme –, benannt und einzeln aufgebrochen. An deinem Text, nicht an einem Beispiel.
Buchhandwerk
Klappentext, Metadaten, Keywords, Cover-Briefing, Exposé. Der Bereich, in dem KI am wenigsten Schaden anrichten kann und am meisten Zeit spart.
Wo dein Buch erscheinen darf
Kurz und praktisch: die drei Regelwerke getrennt, dazu sechs Anbieter mit Zitat aus den Bedingungen. Vertriebsplanung, kein Angstmodul.
Deine Autorenwebseite
Eine Seite, die du selbst betreiben kannst, ohne monatliche Kosten. Aufbau, Texte, Newsletter-Anbindung. Kommt während der Laufzeit dazu.
Social Media
Content aus dem eigenen Buch heraus, ohne Gesicht und ohne Stimme. Formate, die auch ohne Kamera funktionieren. Kommt während der Laufzeit dazu.
Der Modellvergleich läuft mit
Ein Kurs, der auf ein einziges Tool gebaut ist, veraltet mit dessen nächstem Update. Deshalb steht in jedem Modul zuerst das Prinzip – und danach, wie du es in Claude, ChatGPT und Gemini umsetzt.
Bei Prosa sind die Unterschiede zwischen den Modellen tatsächlich groß. Das selbst zu sehen ist Teil des Lernens, nicht Beiwerk.
Ehrlich vorweg zu den Kosten. Der Kern des Kurses funktioniert auf den kostenlosen Plänen. Die Gratis-Limits sind allerdings knapp – wenn du zügig arbeiten willst, sind Abos sinnvoll und kosten je nach Anbieter zusätzlich Geld. Das sage ich lieber vorher als hinterher.
Drei Wege hinein
Dasselbe Material, drei Formen der Begleitung. Der Unterschied ist nicht der Preis, sondern wie viel von deinem eigenen Text durch meine Hände geht.
Selbststudium
199 €
Sofort nach dem Kauf, jederzeit startbar
- Das komplette Kursmaterial
- Prompt-Bibliothek, versioniert und datiert
- Beispielmappen mit meinen Analysen
- Kein Feedback, kein Termin
Die begleitete Runde
499 €
oder 3 × 179 € · neun Wochen, fester Start
- Dasselbe Material
- Eine Manuskriptseite pro Modul, die ich schriftlich durchgehe
- Gemeinsamer Fragen-Thread, in dem alle mitlesen
- Abschlussdokument: deine eigene Überarbeitungs-Checkliste
- Höchstens zwölf Plätze
Einzelbetreuung 3 Plätze
690 €
Einführungspreis der ersten Runde, danach 790 €
zwölf Wochen, nur du und dein Manuskript
- Alles aus der begleiteten Runde
- 30 Manuskriptseiten in drei Etappen – am Anfang, in der Mitte, am Ende
- Damit sieht man, was ein Lektorat nicht zeigen kann: ob deine Muster sich tatsächlich ändern
- Schriftlicher Auftakt: Prämisse und die ersten fünf Seiten, mit meiner Einschätzung
- Alle zwei Wochen eine Fragerunde, in der ich alles beantworte, was sich angesammelt hat
- Zum Abschluss eine schriftliche Standortbestimmung mit deinen drei nächsten Schritten
Auch die Einzelbetreuung ersetzt kein Lektorat. Dreißig Seiten sind ein Ausschnitt, kein Manuskript. Was du bekommst, ist der Blick einer Lektorin auf deine wiederkehrenden Muster – damit du die restlichen zweihundertsiebzig Seiten selbst reparieren kannst. Ein vollständiges Lektorat buchst du danach immer noch, es wird nur kürzer.
Häufige Fragen
Brauche ich ein fertiges Manuskript?
Nein, aber ein Projekt. Jedes Modul endet mit einer Aufgabe an deinem eigenen Buch – ohne Projekt gibt es nichts zu tun. Eine Prämisse und der Wille reichen als Start.
Ersetzt der Kurs ein Lektorat?
Nein, und das sage ich als jemand, der davon lebt. Ein Lektorat ist ein zweites Paar Augen von außen – das kann kein Kurs ersetzen. Was der Kurs bewirkt: Du lieferst ein saubereres Manuskript ab. Weniger Grundsätzliches, mehr Feinschliff – und damit weniger Lektoratsarbeit, die du bezahlen musst.
Schreibt die KI mein Buch?
Nur wenn du das willst – und dann sage ich dir, was das für Kennzeichnung, Urheberrecht und Vertrieb bedeutet. Der Kurs unterrichtet beide Wege und macht die Konsequenzen transparent. Die Entscheidung bleibt bei dir.
Muss ich mein Buch als KI-Buch kennzeichnen?
Das hängt davon ab, wer den ersten Entwurf geschrieben hat – nicht davon, wie viel du danach überarbeitet hast. Modul 7 arbeitet das an den Originalquellen durch. Die Kurzfassung gibt es kostenlos in der Regelwerk-Matrix.
Was genau heißt „Feedback auf meinen Text"?
In der begleiteten Runde reichst du pro Modul bis zu eine Manuskriptseite ein, die ich schriftlich durchgehe – Subtext, Rhythmus, Auswahl, Figurenstimme, mit konkreten Umformulierungen. In der Einzelbetreuung sind es 30 Seiten in drei Etappen über zwölf Wochen, dazu ein Auftakt und eine Standortbestimmung zum Schluss. Kein Termin, keine Kamera. Im Selbststudium ist Feedback nicht enthalten.
Ich habe kein Abo bei einem KI-Anbieter. Reicht das?
Für den Kern ja. Die kostenlosen Pläne haben knappe Limits, du arbeitest also langsamer und teilst Aufgaben auf. Ein Abo macht es flüssiger, ist aber keine Voraussetzung.
Gibt es Videos?
Nein, und das ist Absicht. Schreiben lernt man durch Schreiben. Du bekommst Material zum Arbeiten statt Stunden zum Anhören.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Ich bin Lektorin, keine Anwältin. Ich arbeite mit den veröffentlichten Regelwerken und nenne sie, damit du selbst nachlesen kannst.
Kann ich widerrufen?
Bei digitalen Inhalten bestätigst du beim Kauf, dass du auf dein Widerrufsrecht verzichtest, sobald der Zugang freigeschaltet ist. Das steht im Checkout, bevor du bezahlst.